Smoothies Mixer Entscheidungshilfe

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Früchte für Smoothies Mixer

Exotische Früchte für das Mixen in einem Smoothies Mixer (Quelle:123RF Stockfoto)

Die größten Unterschiede bei Smoothiemakern liegen in der Motorleistung, dem Behältermaterial und der Qualität der Messereinheit. Im aktuellen Smoothie Maker Test werden u.a. die verschiedenen Preisklassen vorgestellt und verglichen. Geachtet werden sollte besonders auf:

  • Motorleistung – je nach Modell geht das Spektrum von etwa 300 Watt bis ca. 2.500 Watt. Gerade wenn regelmäßig größere Mengen festes Gemüse zerkleinert oder Eis gecrusht werden soll, kann ein schwacher Motor schnell den Geist aufgeben.
  • Größe des Behälters – für Einzelpersonen kann ein 600ml Behälter wie beim AEG PerfectMix SB 2400 Mini Mixer ausreichen. Für die ganze Familie lohnen sich Alternativen mit einem großen Behälter wie der Philips HR2096 (2 Liter Behälter).
  • Geschwindigkeitsstufen – Die Anzahl der Geschwindigkeitsstufen bietet für unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten eine größere Flexibilität bei der Zubereitung. Ein Sanftanlauf verhindert dabei, dass das Fruchtpüree nicht am Deckel kleben bleibt.
  • Qualität der Messereinheit – je nach Preisklasse steigt in der Regel auch die Qualität der Messereinheit. Da dies jedoch nicht pauschal auf jedes Gerät zutrifft, sollte immer der Test des jeweiligen Modells geprüft werden.
  • Sonderfunktionen – einige Smoothies Mixer bieten Sonderfunktionen wie „Ice-Crush“ oder einen „EasyClean“ Button.
  • Vorhandensein von Anti-Rutsch-Füßen bzw. stabilem Standsystem – absolute Grundvoraussetzung selbst für günstigere Geräte. In der Regel auch standardmäßig integriert.
  • Behältermaterial – Glasbehälter werden auch bei teureren Geräten selten eingesetzt, da sie sehr schwer sind und durch den Einsatz von BPA-freien Kunststoffbehältern auch kaum Vorteile für den Benutzer bieten.

Spezielle Grüne Smoothies Mixer bieten die notwendigen Voraussetzungen bei Leistung und Umdrehungszahl, um besonders feincremige Grüne Smoothies herzustellen.

Was heißt BPA-frei und rechtfertigt es die Mehrinvestition?

Viele Geräte bieten mittlerweile zumindest eine Version die BPA-frei ist. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Begriff?

BPA ist eine Abkürzung für „Bisphenol A“ und ist eine Chemikalie die eine schwache östrogene Wirkung zeigt. Bei Entdeckung in den frühen 80ern wurde sie – auch aus Kostengründen im Vergleich zu anderen Hormonersätzen – deshalb u.a. für Hormonersatztherapien eingesetzt. Mittlerweile gibt es andere Chemikalien, die BPA für dieses Gebiet überflüssig machen.

Die Industrie hat BPA jedoch als Hilfsmittel für die Verbindung unterschiedlicher Ausgangsstoffe bei der Herstellung von Polycarbonat wiederentdeckt. Heutzutage wird BPA immer noch für die Produktion vieler Kunststoffbehälter und -verpackungen in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Eine dieser Einsatzbereiche ist auch die Herstellung von  Behältern von Smoothies Mixern. Die meisten Smoothies Mixer-Behälter, sind BPA-frei.

Ob die verschiedenen Geräte einen BPA-freien Behälter oder einen Glasbehälter haben, erfahren Sie auch im aktuellen Standmixer Test.

 

BPA – Langzeitfolgen sind (noch) nicht zweifellos bestätigt

Beim Kontakt von Getränken oder Nahrungsmitteln mit BPA kann eine Freisetzung des gebundenen BPAs erfolgen. Über die Auswirkungen dessen sind sich Wissenschaftler uneinig, da eindeutige Langzeitfolgen bisher nicht zweifellos bestätigt werden konnten. Ein absolutes Verbot für den Einsatz von BPA bei der Produktion gibt es aus diesem Grund bisher nur bei Babyflaschen.

Grundsätzlich gilt: In BPA-haltigen Behältern sollten Sie keine warmen/heißen Flüssigkeiten mixen.

Wenn Ihnen die Kennzeichnung BPA-frei nicht ausreicht, können Sie sich alternativ natürlich auch für einen Smoothiemaker mit Glasbehälter entscheiden. Durch Ihr sehr hohes Gewicht, setzen viele Hersteller aufgrund der Konsumentennachfrage immer noch auf Kunstoffversionen.

Wenn Kunststoffbehälter vorgezogen werden und absolut sicher gegangen werden soll, dann ist ein BPA-freier Mixbehälter zu empfehlen. Wenn Smoothies auf Vorrat produziert werden sollen (bspw. Morgens für den ganzen Tag) sollte der Rest trotzdem in einem Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahrt werden, da dies im Zweifel absolut risikofrei ist.

 

Hier geht es zur kompletten Auswahl der Smoothies Mixer:

Einsteigerklasse

Mittlere Preisklasse

Gehobene Preisklasse

 

Alternativ finden Sie hier unseren aktuellen Smoothiemaker Test:

Smoothie Maker Test 2016

 

 

Beitrag bewerten.