Shake Mixer Test

Wenn von einem Shake Mixer, einem Standmixer oder einem Smoothie Maker gesprochen wird, ist in der Regek immer dasselbe Gerät gemeint. Es geht um einen mehr oder weniger leistungsstarken Küchen-Standmixer, mit dem man Frappees, Smoothies, cremige Suppen oder Milchmixgetränke herstellen kann. Je nach gewünschtem Einsatzzweck sind bei diesen Geräten unterschiedliche Qualitätsmerkmale von besonderer Bedeutung. Für einen umfassenden Überblick schauen Sie in den Smoothie Maker Test.

Welcher Shake Mixer ist für welchen Einsatzbereich sinnvoll?

Je nachdem, was Sie damit herstellen möchten, empfehlen sich unterschiedliche Shake Mixer. Die einfachen Shakemixer bieten kaum Voraussetzungen, um Grünkohlblätter oder Eiswürfel zu zerkleinern. Wenn Sie ein Billig-Gerät zu 50 Euro kaufen, haben Sie in der Regel einen Shake Mixer von maximal 300 Watt vor sich. Für weiches und klein geschittenes Obst stellt das kein Problem dar. Geeignet sind sie dabei auch für einen Eiweißshake oder Milchshake und können einfache Shaker ersetzen. Für einen „Green Smoothie“ aus frischen Zutaten aber schon. Auch ein Frappee, in dem Eiswürfel verarbeitet werden, wäre damit nicht herstellbar. Trotz den niedrigen Anschaffungspreises und der guten Aufbewahrungsmöglichkeiten raten wir Ihnen zu einem hochwertigeren Profi-Standmixer, wenn Sie

– regelmäßig Nüsse
– Eiswürfel für Frappees und geeiste Getränke
– oder faserreiche grüne Gemüseverarbeiten möchten.

Ein weiterer Punkt, der Beachtung finden sollte, ist die Reinigung des Gerätes. Oftmals setzen sich in den Bodenritzen von Mischbehältern, in denen die Edelstahl-Schneidemesser gleich mit eingebaut sind, Obstreste ab. Diese können oft nicht restlos entfernt werden. Auch Kalkansammlungen oder Schimmel können sich im Shake Mixer leicht einnisten. Man sollte daher vor dem Kauf in Erfahrung bringen, ob man den Mischbehälter zum Reinigen demontieren muss. Die Größe und Beschaffenheit des Behälters kann sehr unterschiedlich ausfallen. Bei manchen Shakemixern sind die Auffangbehälter als Trinkflasche nutzbar. Sie können mit einem Deckel versehen werden. Andere Shake Mixer haben größere Flüssigkeitsbehälter. Wer für vier Personen „Green Smoothies“ oder eine kalte Salatsuppe herstellen möchte, benötigt einen großen Flüssigkeitsbehälter mit 1,5 Litern Fassungsvermögen. Alle Geräte können auch als hochwertige Eiweiß Mixer eingesetz werden.

Welche Lebensdauer hat ein Shake Mixer?

Die Leistungsbereitschaft eines Gerätes kann ein wichtiges Kaufkriterium darstellen. Achten Sie darauf, dass der Shake Mixer nicht nach einer Minute Nutzung heiß gelaufen ist und mehrere Minuten herunterkühlen muss. Es lohnt sich bei häufiger Nutzung, in einen teuren und leistungsfähigen Profi-Standmixer zu investieren. Dieser besitzt einen entsprechend starken Motor, der das eingefüllte Schnittgut zerteilen und pürieren kann. Durch die Messerkonstruktion und die Form des Mischbehälters werden die geschnittenen Gemüse und Obststücke automatisch nach unten gezogen. Den Flüssigkeitsgrad des eingefüllten Gutes bestimmen sie selbst. Von der Nusscreme über den dickflüssigen Bananen-Smoothie Pürees bis zum trinkfertigen Frappee ist alles machbar. Für einen einfachen Milchshake oder Eiweißshake benötigen Sie dabei nicht unbedingt einen Standmixer, sondern können auch mit einem einfachen Milchshaker für Eiweißpulver vorlieb nehmen.

Die Leistungsbereitschaft eines Shake Mixers wird durch den Motorblock definiert. Im Unterteil des Gehäuses liegen der Motor, das Getriebe und die Elektronik-Einheit. Mittels Ein/Aus-Schalter und Geschwindigkeitstaste definieren Sie die gewünschte Betriebsart. Gummifüße gewährleisten Standfestigkeit während des Betriebes. Das Gehäuse des Shake Mixers sollte robust ausfallen und leicht zu reinigen sein. Der Mischbehälter wird oft mittels einer Dreh-Sicherung auf das Mixer-Gehäuse aufgesetzt. Er sollte sich anschließend nicht mehr abheben lassen. Ein zusätzlicher Sicherungsschalter sollte das Abnehmen des Mischbehälters bei laufendem Betrieb unmöglich machen. Je hochwertiger der Shake Mixer ist, desto standsicherer und leistungsfähiger ist er in der Regel.

Markengeräte garantieren hohe Sicherheitsstandards. Unter den bekannten Marken sind Hersteller wie Bosch, WMF, AEG, Philips, Braun, Gastroback oder Russell Hobbs und viele andere zu entdecken. Achtung: Das Design eines Shakemixers sagt nichts über dessen Qualitäten aus. Ob Sie einen Hochleistungsmixer zu 1.000 Euro benötigen, entscheidet die Nutzungsfrequenz. Profimodelle sind ab etwa 200 Euro zu haben.

Welche Kaufkriterien sind wichtig?

Bevor Sie sich für einen Shake Mixer entscheiden, können Sie folgende Parameter abfragen:

– welches Füllgut möchten Sie zerkleinern?
– soll eine Ice-Crush-Funktion gegeben sein?
– wie viele Messer sind für das Füllgut sinnvoll?
– welche Füllmenge wünschen Sie für Ihren Shakemixer?
– wie leistungsstark soll der Motorblock sein?
– wie häufig an Tag möchten Sie den Standmixer einsetzen?

– reicht ein einfacher Eiweiß Shake Mixer?
– welche Sicherheitsfunktionen möchten Sie vorfinden?
– wie viele Geschwindigkeiten sollen nutzbar sein?
– wie viel Geld möchten Sie maximal investieren?

Preiswerte Geräte, die als „Milchshaker“ oder „Eiweiß Mixer“ angepriesen werden, dürften bei Cashewnüssen, vorgeschnittenen Grünkohlblättern, faserigem Blattspinat oder Eiswürfeln den Geist aufgeben. Ein überhitzter Motor an einem Powermixer kann Schadstoffe aus dem Plastikgehäuse freisetzen. Die meisten Hersteller setzen daher BPA-freie Kunststoffe ein. Ein Profimixer sollte 1500W Leistung und 40.000 U/min Maximalgeschwindigkeit aufweisen. Er kann bis zu sechs – und ins eltenen Fällen sogar mehr – rasiermesserscharfe Klingen haben. Damit kann auch faseriges oder härteres Füllgut – beispielsweise Grünkohlblätter, Nüsse, Getreide, Eiswürfel oder Blockschokolade – verarbeitet werden. Weitere Infos und ein kritischer Vergleich mit Vor- und Nachteilen der jeweiligen Shake Mixer finden Sie im Smoothie Maker Test.

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